EINFUHR

Der Import von Waren ist für viele Unternehmen hierzulande von zentraler Bedeutung. Wenn die Waren dabei aus Staaten außerhalb der EU stammen, also Nichtunionswaren sind, muss eine Einfuhrabfertigung beim Zoll erfolgen.

 

Hierbei ist zunächst zu prüfen, ob es bestehende Verbote und Beschränkungen gibt die der Einfuhr entgegenstehen. So kann der Import bestimmter Waren wie Waffen oder Dual-Use Gütern beschränkt oder gänzlich verboten sein. Aber auch der Handel mit einzelnen Staaten und Personen kann solchen handelspolitischen Maßnahmen unterliegen. 

Sind keine der oben genannten Beschränkungen zutreffend kann eine gängige Einfuhrabfertigung erfolgen. Hierzu wird dem zuständigen Zollamt eine elektronische Zollanmeldung übermittelt. Grundlage hierfür ist die Zolltarifnummer, die Handelsrechnung, eine Aufstellung der Frachtkosten und eventuell benötigte Zusatzunterlagen wie beispielsweise eine Einfuhrgenehmigung oder ein Präferenznachweis.

 

Nach Prüfung der Anmeldung und eventueller Beschau der Waren und Unterlagen erstellt die Zollstelle den Bescheid über die zu zahlenden Einfuhrabgaben (Zoll und Einfuhrumsatzsteuer). 

Mit der Verzollung wurde aus der anfänglichen Nichtunionsware nun Unionsware, das heißt Sie können frei über Ihre Waren verfügen.

Tipp: Lassen Sie sich von uns schon vor dem Kauf im Nicht-EU-Ausland beraten. So haben Sie immer den vollen Überblick über Zollsätze und interessante Präferenzregelungen um bares Geld zu spren!

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